Neonazi-Aktion verhindert und massive Drohungen im Internet

Am Samstag Abend verhinderte die Polizei eine Neonaziaktion, die vermutlich in Gießen oder einer anderen hessischen Großstadt stattfinden sollte. Neonazis hatten geplant eine Art „Fackelmarsch“, der sich an einer momentan beliebten rechten Aktionsform mit der Bezeichnung „Die Unsterblichen“ orientiert, durchzuführen. Als Initiator fungierte laut de.indymedia.org wiedereinmal ein bekannter Neonazi aus Marburg.
Die Polizei kontrollierte in Linden und in Gießen mehrere Fahrzeuge und Personen, die der Neonaziszene zuzuordnen sind. Dabei wurden laut Polizei Cd’s und Kleidungsstücke sichergestellt. Es ist davon auszugehen, dass die verhinderte Aktion im Zusammenhang mit dem Neonaziaufmarsch am 16.7. steht. Denn die Neonazis reagierten mit erneuten massiven Drohungen gegen das alternative Kulturzentrum AK44. So schreibt der User „anti-antifa“, bezugnehmend auf einen Brandanschlag in Wetzlar: „das ak wird schon noch früh genug platt gemacht, abwarten…… habt ihr euch wie der wetzlarer schon feuerlöscher angeschafft? ;-) “ (Fehler im Original)
Unverständlich ist für uns, dass die Stadt angesichts der sich häufenden Vorfälle nicht den Weg eines Verbotes beschreitet. Um es den GegendemonstrantInnen schwerer zu machen wird zudem die Route der Neonazidemonstration geheimgehalten.
Je mehr Menschen am 16.7. gegen die menschenverachtende Ideologie der Neonazis auf die Straße gehen um so höher ist die Chance den Neonaziaufmarsch zu verhindern, wie wir und andere Gießener Bündnisse vordern.

Hier der Link zu einem Artikel im Gießener Anzeiger

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